Sollten Sie alle Übersetzungsprojekte annehmen, die Ihnen angeboten werden?

Stellen Sie sich vor, ein potentieller Kunde ruft Sie an oder schreibt Ihnen eine E-Mail, und Sie werden gefragt, ob Sie an einem Übersetzungsprojekt arbeiten möchten. Sie werden sicherlich denken, ja, natürlich würde ich das gern machen, stimmt’s?
Sagen Sie aber nicht gleich zu, sondern versuchen Sie, so viele Informationen über das Projekt zu bekommen wie nur möglich.

Bitten Sie zuerst darum, das Ausgangsmaterial zu sehen, bevor Sie sich für den Übersetzungsauftrag entscheiden. Sie wissen nie, welche Überraschungen auf Sie warten.

Vergewissern Sie sich dann, ob das Ausgangsmaterial auch mit Ihrem Fachwissen übereinstimmt. Fragen Sie sich, ob Sie sich wirklich dabei wohlfühlen, ein juristisches oder medizinisches Dokument zu übersetzen. Lehnen Sie das Angebot ab, wenn Sie diese Frage mit Nein beantworten. Letztendlich ist sowohl Ihnen als auch Ihrem Kunden damit geholfen.

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, das Übersetzungsprojekt anzunehmen, teilen Sie Ihrem Kunden mit, wie viel Zeit Sie wirklich für die Übersetzung benötigen. Seien Sie ihm auf jeden Fall ehrlich gegenüber; machen Sie dabei keine unrealistischen Versprechungen.

Reichen Sie letztendlich Ihre fertiggestellte Übersetzung fristgerecht oder sogar etwas früher ein. Alles andere ist unprofessionell. Ihr Kunde wird mit Ihnen sehr zufrieden sein und sich vielleicht sogar mit weiteren Projekten an Sie wenden.

Wenn Sie diese einfachen Schritte beachten, können Sie eine für beide Seiten bereichernde Arbeitsbeziehung mit Ihren Kunden aufbauen.

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